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Artikel in "DIE WELT" (Freitag 30. Juni 2017)
Zum Thema des aktuellen Rekordzinstiefs hat "DIE WELT" ausgewählte Baufinanzierungsprofis befragt und um Ihre Meinung gebeten. Auch wir als Unternehmen waren gefragt und haben unsere Sichtweise dargelegt. Hier geht’s zum  >>> Artikel


Schuldneratlas Brandenburg (Quelle: Creditreform)
Weniger Brandenburger überschuldet - Mehrzahl weist aber harte Überschuldungsmerkmale auf. Die Zahl der überschuldeten Personen im Land Brandenburg hat sich gegenüber dem Vorjahr (211.159) leicht auf 210.241 Betroffene (- 0,4 Prozent) verringert. Aufgrund des Zensus von 2011, der eine geringere Bevölkerungszahl als bisher ergab und dessen Ergebnisse in diesem Jahr erstmalig veröffentlicht wurden, erhöhte sich dennoch die Schuldnerquote leicht von 9,77 auf 9,95 Prozent. Jeder zehnte Erwachsene im Land ist demnach als überschuldet anzusehen. Die Schuldnerquote in Brandenburg liegt im Bereich des bundesdeutschen Durchschnitts (2013: 9,81 Prozent), nachdem bis zur Mitte des vergangenen Jahrzehnts meist überdurchschnittlich hohe Werte registriert wurden. In den ländlichen Gebieten ist die Schuldnerquote in der Regel niedriger als in Städten. Lediglich in der Landeshauptstadt Potsdam (9,24 Prozent) liegt die Schuldnerquote unter dem Brandenburger Durchschnitt. Dabei ist in den vier größten Städten des Landes (Potsdam, Cottbus, Frankfurt/O. und Brandenburg an der Havel) eine erhebliche Spreizung der Schuldnerquoten innerhalb des jeweiligen Stadtgebietes festzustellen. In der Stadt Cottbus beispielsweise reicht die Spannweite der Schuldnerquoten von 5,18 Prozent im Stadtgebiet mit der geringsten Überschuldung bis 23,16 Prozent im Stadtgebiet mit der höchsten Überschuldung.

* Quelle: http://www.creditreform-brandenburg.de/website/Brandenburg/Advanced/Aktuelles/CreditreformAnalysen/Regionale_Analysen/2013-11_SchuldnerAtlas_Brandenburg_2013/index.jsp


Zinssätze - Wichtiges zum Vergleich
Wie bei jeder anderen Finanzdienstleistung gilt zunächst einmal: Vergleichen Sie verschiedene Angebote. Denn auch in der jetzigen Niedrigzinsphase wird sich ein Vergleich der Konditionen immer noch lohnen, liegen doch zwischen billigstem und teuerstem Effektivzins ein paar hundert Euro an Mehrbelastung. Besonders wichtig ist das Vergleichen beim Zinssatz. Beim Vergleich von verschiedenen Immobilienfinanzierungen sollten Sie niemals nur den Soll-Zinssatz vergleichen, sondern den effektiven Jahreszins (Effektivzins), der eine wichtige Entscheidungshilfe bietet.
Weil der Effektivzins allein jedoch auch nur eingeschränkt als genaues Vergleichskriterium für Baukredite geeignet ist, sollte man sich u.a. einen ausführlichen Tilgungsplan erstellen lassen. Dieser bietet Ihnen eine Übersicht über alle anfallenden Kosten und nennt die Restschuld am Ende der Zinsbindungsfrist. Denn die sicherste Methode beim Konditionsvergleich ist der Blick auf die Restschulden, die nach Ablauf der Soll-Zinsbindung bei gleicher Tilgungsrate übrigbleiben. Je geringer diese Schuld ist, desto besser ist das Angebot.


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Annuitätendarlehen - Was ist das eigentlich?
Die klassische Finanzierungsform von Immobilien ist jahrzehntelang das Annuitätendarlehen. Für wen eignet sich diese Darlehensart?
Beim Annuitätendarlehen zahlen Sie Ihre Darlehenssumme in einer Kombination aus Zins und Tilgung zurück. Die Höhe des Zinssatzes ist neben den tagesaktuellen Refinanzierungsmöglichkeiten der Banken abhängig von der Zinsfestschreibungszeit. Im Normalfall ist der Zins umso höher, je länger der Zins vertraglich festgeschrieben werden kann.
Meistens beträgt die Zinsfestschreibungszeit bei Annuitätendarlehen fünf oder zehn Jahre. Einige Hypothekenbanken schreiben die Darlehenszinsen auch bis zu zwanzig Jahre und länger fest. Je höher der Zins, umso schneller wird bei gleicher Anfangstilgung entschuldet. Im Umkehrschluss gilt: Je niedriger das Zinsniveau, desto eher sollte man über alternative Tilgungsformen nachdenken.


Forwarddarlehen bzw. Umschuldung
Nach dem Ende der Zinsbindung verschenken Bauherren oft bares Geld. Beim Weiterführen der Baufi­nanzierung nach dem Ende der Zinsbindung verschen­ken viele Kreditnehmer bares Geld. Oft wird der Kredit bei derselben Bank verlängert, obwohl die Konkurrenz güns­tigere Angebote bietet. Mit ein Grund dafür ist die weitverbreitete Meinung, dass wieder neue Kosten entstehen und erneut der Gang zum Notar erforderlich ist, um die als Sicherheit dienen­den Grundschulden auf die neue Bank umzuschreiben.
In der Praxis ist dies in aller Regel aber nicht unbedingt erforderlich. Mit dem Abschluss der Anschlussfinanzierung bei der neuen Bank kann diese ermächtigt werden, eine „Grundschuldabtretung" zu veranlassen. So können beste­hende Grundschulden von Bank zu Bank weitergereicht werden, ohne dass der Kredit­nehmer beim Notar erschei­nen muss. Nur wenn neue Grundschulden einzutragen sind, weil die Neufinanzie­rung höher als der bisherige Kredit ist, muss dieser Akt vom Immobilienbesitzer beim Notar bestätigt werden. Bei der Anschlussfinanzie­rung ist der Regelfall eher um­gekehrt, weil ein Teil des Dar­lehens zurückgezahlt ist. Die neue Bank benötigt daher meist keine zusätzlichen Grundschulden, sondern hat bei den bestehenden Sicher­heiten sogar einen Puffer.


 

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